Die Geschichte zum Ritzenhof

Spa & Genießerhotel am See

Hannes und Martina Riedlsperger sind bescheiden, wenn sie von ihren Gästen, des Lobes voll, mit Superlativen förmlich überschüttet werden. Sie winken ab, lächeln in der ihnen eigenen, herrlichen Offenheit und erzählen uns die Erfolgsgeschichte des gerademal ein halbes Jahr geöffneten neuen Genießerhotels Ritzenhof. Das, was das Haus nach dem Um- und Anbau nun darstellt, ist nichts anderes, als ein in Form und Bild gefasstes Selbstverständnis der Beiden.
„Wir haben einfach das umgesetzt, was wir in den vielen Jahren Hotellerie gelernt haben, nicht mehr zu tun“, sagt Martina. „Wir wollten nicht weitere zwanzig, dreißig Jahre ein austauschbares, alpenländisches Erlebnis verkaufen.“ Und Hannes fällt ihr ins Wort: „Unser Anspruch an Gastlichkeit war in dem Pensionsbetrieb einfach nicht mehr gegeben. Teilweise mussten wir uns ganz schön verbiegen.“ Ein Theater? „Ja, sicherlich“, gesteht er ein. „Wir hatten es auch nicht anders gelernt. Nur gespürt haben wir schon lange, dass es das auf Dauer nicht sein kann.“ „Wir haben einen Punkt gesetzt. Und nach einem Konzept mussten wir erst gar nicht suchen. Denn wir wollten uns nicht mehr verbiegen. „Wir wollten wir sein…“, Martina strahlt übers ganze Gesicht: „Wir! Mit all unseren Ideen, Gedanken, Einstellungen, Talenten, aber natürlich auch Unzulänglichkeiten.“

Man sieht Hannes an, wie er sich freut, wenn Martina begeistert ist, wie am ersten Tag. Dabei haben sie sich viel zugemutet. Fast zehn Millionen Euro sind in den Umbau geflossen. Die Zimmeranzahl wurde von 35 auf 73 erweitert. Dazu ein High-End-Spa-Bereich mit Indoorpool und direktem Seezugang. Auf 1.300 Quadratmetern. Modernste Behandlungs- und Relax-Zonen schaffen nun enorm viel Platz für außergewöhnliche Anwendungen. „Es war Wahnsinn, was in der Planung und dann in der Bauphase täglich auf uns zukam“, stellt Martina fest.

Und das hinterließ Spuren: Allmählich fühlt sich Hannes wie ausgebrannt. Er stellt sich die Frage, warum sie sich das alles aufgeladen haben. Genau in dieser Phase lernt er Alfred Lohninger und die Lebensfeuer-Methode kennen. „Zufälle gibt es keine“, ist er sich heute sicher. Mit einer eigenen 24-Stunden-Messung konnte er schnell erkennen, dass seine Vitalität extrem nachgelassen hatte. Gleichzeitig half ihm Alfred, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Hannes lacht: „Ich hab‘ dann jeden Tag ein Mittagsschläfchen gehalten. Dazu hab‘ ich aufs Essen und meinen eigenen Rhythmus geachtet.“ Viel gehört nicht dazu, es richtig zu machen. Aber man muss es halt wissen. Und die Riedlsperger wussten es mit diesem Tag ganz genau: Die Sensibilisierung auf die eigene Gesundheit, gepaart mit einer beeindruckenden Ehrlichkeit und Schlichtheit, sollte ihren Ritzenhof in Zukunft tragen.

Hannes lehnt sich zurück, stoppt sich in seinem Redefluss: „Still sein, zuhören, spüren, fühlen, genießen… Es ist ein Geschenk, diese völlig normalen Dinge im Leben wieder zu dürfen.“ Martina und Hannes haben mit ihrem Ritzenhof ein beeindruckendes Spa- und Genießerhotel geschaffen. Das ganzheitliche und tiefgehende Konzept spürt man an allen Ecken des Hauses. Und ganz besonders in den Gesichtern und der Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter. Einer von Ihnen: Küchenchef Peter Weißer. „Ein begnadeter Handwerker, ein verrückter Hund…“ sagt Martina und schließt mit der Feststellung, dass es Menschen gibt, die den Teller vor Genuss ausschlecken würden. Sie schaut zu Hannes und lacht: „Er tut es wirklich!“

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